Der Essplatz als ästhetischer Mittelpunkt und soziales Zentrum

Dort, wo gegessen wird, befindet sich der Mittelpunkt einer Unterkunft – egal, ob Familie oder Wohngemeinschaft. Am Essplatz kommt alles auf den Tisch, was den Studenten auf der Seele liegt, die sich eine Wohneinheit teilen, oder was zwischen Angehörigen einer Familie geklärt werden muss. Gemeinsam Mahlzeiten zu kochen und einzunehmen schweißt Menschen zusammen.
Ist es auch für Sie schon fast eine Art Weltanschauung, ob direkt in der Küche gegessen wird oder ein separates Esszimmer existiert? Das ist durch eine Durchreiche mit der Küche verbunden, die bereits einen Raumaufteiler, einen Einrichtungsgegenstand darstellt. Auch in Privatwohnungen setzt sich Immer mehr eine Küchenaufteilung durch, die aus der Gastronomie bekannt ist. Herd, Spüle und die Anrichteplatten befinden sich dabei nicht mehr an einer Wand des Raumes sondern im Mittelpunkt der Küche. Diese Einrichtung macht es kommunikativer, Essen vorzubereiten und zu kochen. Sie stehen dabei nicht mehr nur neben- oder hintereinander, sondern schauen sich an. Übrigens: Sie können die Stühle dorthin holen und um das Kochzentrum herumgruppiert essen.
Allerdings ist damit klar, dass in der Mitte der Küche der Fußboden gekachelt sein muss – wenn er es in dem gesamten Raum nicht ohnehin schon ist. Diese Entscheidung bedeutet zudem, dort für deutlich mehr Beleuchtung zu sorgen. Dabei muss es sich eher um eine gewerbliche, nutzungsorientierte Lichtquelle handeln. Zum Beispiel um verstellbare Strahler, die genau dort die Helligkeit erzeugen, wo sie für Kochen und Essen benötigt wird. Das Tageslicht ist bei dieser Raumaufteilung weiter entfernt, als wenn sich Herd, Spüle und Anrichte direkt neben oder vor einem Fenster befinden. Dort bauen Sie die Essecke mit den Stühlen auf. Was halten Sie von einem schweren, schwarzen Esstisch und hellen Stühlen mit hohen Lehnen und geflochtenen Sitzflächen?
Genießend gegessen wird bei Sonnenauf oder -untergang beziehungsweise beim Höchststand des Zentralgestirns. Vielleicht bei geöffneter Tür in den Garten? Dazu bieten am Mittag Sonnenrollos oder -dächer den erforderlichen Schatten. Für Frühstück oder Abendessen – vor allem in den dunklen Monaten des Jahres – ist hingegen eine gemütliche, warmes Licht spendende Lampe nötig. Ihre Helligkeit fließt breit über den Tisch und nimmt zu den Rändern hin ab. Sie hängt tief, teilt die Szenerie in Licht und Schatten. Wer etwas sagt und sich nach vorne beugt, sitzt im Licht. Wer zuhört, lehnt sich zurück und nimmt sich damit auch räumlich-optisch aus dem Mittelpunkt, aus der Helligkeit.
Wie immer Sie Ihren Essplatz einrichten, ob mit der Kochgelegenheit im Zentrum oder “klassisch” an der Wand, sorgen Sie für viel Holz in der Küche! Und zeigen Sie offen die Lebensmittel und das Werkzeug zum Kochen. Geschlossene Glasbehälter für Nudeln in offenen Regalen, Holzkörbe für Kartoffeln, Gemüse und Obst sind Einrichtungsgegenstände. An Holzleisten frei hängende Töpfe, Pfannen und Messer liefern ebenfalls einen Blickfang von Esstisch aus – hervorgehoben durch Licht gebende Hintergrundleisten.

Dort, wo gegessen wird, befindet sich der Mittelpunkt einer Unterkunft – egal, ob Familie oder Wohngemeinschaft. Am Essplatz kommt alles auf den Tisch, was den Studenten auf der Seele liegt, die sich eine Wohneinheit teilen, oder was zwischen Angehörigen einer Familie geklärt werden muss. Gemeinsam Mahlzeiten zu kochen und einzunehmen schweißt Menschen zusammen. Ist es [...]
Der Essplatz als ästhetischer Mittelpunkt und soziales Zentrum
12. Mai 2013
Posted in Garten,Haus — @ 13:16